yakpa -  digital art gallery

Events

aedium

Einzelausstellung in Berlin-Hennigsdorf
"Never seen before"

Vernissage: 15. Oktober 2010 18:00 Uhr

Bauherrenzentrum aedium
Ruppiner Chaussee 19a
16761 Hennigsdorf

www.aedium.de

Anreise: Beschreibung

Presse: Märkische Allgemeine, Neue Oranienburger Zeitung, 18.10.2010

Verblüffende Effekte - Kunst Ausstellung im Aedium eröffnet
Von Hajo Eckert

HENNIGSDORF
Digitale Kunst, eine junge Technik, der eine große Zukunft vorausgesagt wird, stellt das Aedium-Bauherrenzentrum an der Ruppiner Chaussee 19 a in Hennigsdorf bis zum 30. November aus.

Kunstmanager Ralf Stollin hat diesmal Gabriel Schneider gewonnen, 40 seiner bemerkens-werten farbigen Arbeiten auf hochwertigem Papier zu präsentieren. Schneider, wohnhaft in Stahnsdorf und in Rafz in der Schweiz, zeigt in Hennigsdorf vielseitige Arbeiten, die von verfremdeten Städtebildern über Landschaften, Tiere bis hin zu Phantasien und Spiegelbildern reichen.

Der Potsdamer Platz, Luzern, der Rhein, Eulen, Landschaften und Bäume dominieren thematisch. Neu für Kunstbetrachter hierzulande: Die Maße der Digitalbilder werden, wie in der Schweiz üblich, in Masse angegeben. Masse ist Höhe mal Breite, und die Preise der meist 32 mal 42 Zentimeter großen Drucke reichen von 260 bis 400 Euro. Gabriel Schneider, dessen Vernissage der RBB-Moderator Heiner Knapp am Freitagabend auf dem Keyboard begleitete, wurde 1946 in Karlsruhe geboren. Er studierte in Heidelberg Mathematik, arbeitete von 1983 an selbstständig als Informatikberater und seit 1995 in der Schweiz in Zürich und Bern als Informatikdozent.

Die Verbindung zur digitalen Kunst lag nahe. Doch Schneider kam erst vor zwei Jahren wegen seines alten, langsam laufenden Hundes zur Bildgestaltung. „Als es mir mit dem herumschnuffelnden Tier zu langweilig wurde, habe ich mit dem Handy einfach mal in den Wald fotografiert. Es überraschte mich, was man mit diesem Motiv auf dem Computer alles anstellen konnte“, sagte er zur Ausstellungseröffnung. Der Zufall wurde zum Hobby. Schneider nahm andere Motive auf, wendete neue Techniken bei der Bearbeitung an. Der digitale Bildgestalter findet es selbst interessant, zu erleben, wie farbliche und strukturelle Veränderungen der Motive die Wirkung seiner Bilder stark verändern. Schneider hat bei den bisher präsentierten Blättern in der Schweiz und in Deutschland beobachtet, dass vorher unscheinbare Bilder durch die digitale Kunst energiegeladen wirken: „Meine Bilder erschließen sich erst nach und nach. Man kann immer wieder neue Details und Aspekte darin entdecken.“ Schneider ist glücklich, dass seine Bilder die Fantasie der Betrachter anregen.

Die 7. „Aedium“-Ausstellung ist montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr, sonnabends von 10 bis 16 Uhr und an den Sonntagen (Schautage) von 12 bis 16 Uhr zu sehen.